...genau das Richtige bei den abartig heißen Temperaturen hier!
Nach einem early lunch im Suka Suka (Standard-Warung in unserer Straße, zu dem wir mindestens einmal die Woche gehen) gings mit dem Auto nach Solo in den regional bekannten Wasserpark. Nach 1 1/2 Stunden auf mehr oder weniger gut ausgebauten Straßen kamen Happy, Panda, Kristin, Patrick und ich endlich an und stürzten uns sofort ins Wasser. Abkühlung :) Insgesamt gibts dort glaub ich 7 oder 8 Rutschen, teils mit und teils ohne Reifen, ein Wellenbad und ein paar "Jacuzzis" (ohne heißes Wasser, aber wer braucht das schon in Indonesien?!). War auf jeden Fall lustig und ne super Erfrischung bei DEN Temperaturen!
Freitag, 9. Mai 2014
Sonntag, 4. Mai 2014
Paintball !
Heute hab ich was gemacht, das schon länger auf meiner To-Do-Liste stand: Paintball! Von der UGM aus organisiert, gings in einen Hinterhof irgendwo in Yogyakarta. Ab in die Military-Klamotten, Farbpatronen ins Gewehr und ab gings! Viel Schweiß, zerplatzte Farbpatronen, blaue Flecken und Blutergüsse später stand es 3:3. War richtig gut, hat sich auf jeden Fall gelohnt! :)
Jakarta + Bandung
Letztes Wochenende habe ich in der Hauptstadt Indonesiens verbracht. Die Meinungen über Jakarta sind sehr gespalten. Einerseits sehr laut, stinkend, Smog, viel zu starker Verkehr - andererseits innovativ, modern und das wirtschaftliche Zentrum Indonesien, wo sich alle großen Unternehmen angesiedelt haben. Ich hab dort Bekka besucht, eine Studienkommilitonin von Pforzheim, die dort jetzt ihr Praxissemester absolviert. Nach dem einstündigen Flug von Yogya nach Jakarta, während dem ich meine Indonesischkenntnisse bei einem sehr netten Gespräch mit nem Indonesier anwenden konnte, gings mit dem Damri-Bus Richtung Zentrum. Da Bekka tagsüber noch arbeiten musste, habe ich alleine etwas Sight-Seeing gemacht. Stops waren das National Monument (auch "Monas" genannt), Museum Nasional Indonesia, Pasar Baru, eine katholische Kathedrale und die Moschee Masjid Istiqlal. In der Moschee fand ichs am coolsten, da ich zuvor noch nie in einer war. Natürlich wollte ich erstmal ausversehen durch den Männer-Eingang die Moschee betreten, weshalb mich alle Männer mit strafenden Blicken anstarrten. Freundlicherweise hat mich dann jemand darauf hingewiesen, dass ich als Frau und auch noch ohne Kopftuch bitte wieder gehen solle. Nach ein bisschen Rumfragen habe ich dann aber doch noch einen Eingang gefunden, den ich benutzen durfte. Nachdem mir mein indonesischer Guide ein traditionelles Gewand verpasst hatte und ich meine Schuhe abgelegt hatte, bekam ich eine Tour. An wichtigen Feiertagen sollen anscheinend 30 000 Gläubige in dieser Moschee beten, natürlich 5 mal täglich. Ganz schön krass.
Samstags brauchten Bekka und ich erstmal ne Abkühlung, weil uns schon wieder die Brühe runtergelaufen ist. Die Temperaturen in Indonesien sind einfach zu heftig und seit kurzem befinden wir uns außerdem in der Trockenzeit, während der es noch heißer als sonst ist. Im Taman Mini Indonesia steuerten wir also erstmal den großen Wasserpark an, wo wir den halben Tag abhingen. Da wir schlauerweise keine Bikinis mitgenommen hatten, gingen wir einfach mit Hose, Leggins und T-Shirt ins Wasser. Hat eh keinen gestört, da die Indonesier meistens auch komplett angezogen oder verhüllt ins Wasser gehen. Nach der Erfrischung im Wasser gings dann an die kulturelle Bildung. Hauptattraktion im Taman Mini Indonesia sind nämlich die verschiedenen Provinzen Indonesiens, die dort vorgestellt werden.
Am Sonntag standen dann noch die Altstadt Kota und Glodok (Chinatown) auf dem Plan, bevor ich nachmittags mit dem Zug nach Bandung weiterfuhr.
Bandung ist bekannt für seine Malls und Outlets. Nach einem kompletten Tag Outlet-Hopping bin ich auch fündig geworden, wenn auch nicht so sehr wie ich eigentlich vorher dachte. Naja, bleibt schon mehr Geld für die nächste Reise übrig ;)
Dienstags habe ich mich morgens um 8 Uhr in Bandung in den Zug gesetzt und konnte 8 Stunden lang die wunderschöne Natur Javas vom Fenster aus bestaunen. Hat sich total gelohnt! :)
Samstags brauchten Bekka und ich erstmal ne Abkühlung, weil uns schon wieder die Brühe runtergelaufen ist. Die Temperaturen in Indonesien sind einfach zu heftig und seit kurzem befinden wir uns außerdem in der Trockenzeit, während der es noch heißer als sonst ist. Im Taman Mini Indonesia steuerten wir also erstmal den großen Wasserpark an, wo wir den halben Tag abhingen. Da wir schlauerweise keine Bikinis mitgenommen hatten, gingen wir einfach mit Hose, Leggins und T-Shirt ins Wasser. Hat eh keinen gestört, da die Indonesier meistens auch komplett angezogen oder verhüllt ins Wasser gehen. Nach der Erfrischung im Wasser gings dann an die kulturelle Bildung. Hauptattraktion im Taman Mini Indonesia sind nämlich die verschiedenen Provinzen Indonesiens, die dort vorgestellt werden.
Am Sonntag standen dann noch die Altstadt Kota und Glodok (Chinatown) auf dem Plan, bevor ich nachmittags mit dem Zug nach Bandung weiterfuhr.
Bandung ist bekannt für seine Malls und Outlets. Nach einem kompletten Tag Outlet-Hopping bin ich auch fündig geworden, wenn auch nicht so sehr wie ich eigentlich vorher dachte. Naja, bleibt schon mehr Geld für die nächste Reise übrig ;)
Dienstags habe ich mich morgens um 8 Uhr in Bandung in den Zug gesetzt und konnte 8 Stunden lang die wunderschöne Natur Javas vom Fenster aus bestaunen. Hat sich total gelohnt! :)
Dienstag, 22. April 2014
Karimun Jawa
Diesen Monat über bin ich wirklich oft im Urlaub. Erst auf Bali und den Gilis, jetzt Karimun Jawa und in 3 Tagen flieg ich übers Wochenende nach Jakarta und Bandung. Ach ja, das schöne Studentenleben... :)
Der Karimun Jawa-Trip wurde vom Gfl Feb UGM Club organisiert, die bieten regelmäßig Ausflüge und Aktivitäten für Indos und Internationals an der UGM an. Da am Freitag Feiertag war, fiel die Uni aus (ich hab ja eh nur Dienstag bis Donnerstag Vorlesung, aber hey...^^), weshalb wir schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit einem großen Bus losfuhren. Obwohl wir langsam echt schon dran gewöhnt sein müssten, sind wir trotzdem fast im Bus erfroren, da die Klimaanlage mal wieder auf gefühlte 0 Grad gestellt war. Jeglicher Protest und alle Beschwerden halfen leider nichts - der Busfahrer bestand auf die eisigen Temperaturen im Bus. Gut, dass ich nicht mal Socken eingepackt hatte und unter meinem dünnen Pulli nur ein Top anhatte.
Nach ca. 6 Stunden Busfahrt trennten uns nur noch 2 Stunden Fahrt mit der Fähre von 2 Tagen auf Karimun Jawa, wo wir jeden Tag ein recht straffes Programm hatten: Gegen halb 7 aufstehen, frühstücken, um 8 Uhr legte unser Island-Hopping-Boot ab, mit dem wir dann den ganzen Tag zu verschiedenen Inseln schipperten und unterwegs schnorcheln oder schwimmen gingen, am Strand chillen konnten, mittags leckeren Fisch beim BBQ aufgetischt bekamen, Sonnenuntergänge bestaunten und zig tausende Bilder machten (da stehn die Indos total drauf! Fast schlimmer als Japaner...).
Der Karimun Jawa-Trip wurde vom Gfl Feb UGM Club organisiert, die bieten regelmäßig Ausflüge und Aktivitäten für Indos und Internationals an der UGM an. Da am Freitag Feiertag war, fiel die Uni aus (ich hab ja eh nur Dienstag bis Donnerstag Vorlesung, aber hey...^^), weshalb wir schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit einem großen Bus losfuhren. Obwohl wir langsam echt schon dran gewöhnt sein müssten, sind wir trotzdem fast im Bus erfroren, da die Klimaanlage mal wieder auf gefühlte 0 Grad gestellt war. Jeglicher Protest und alle Beschwerden halfen leider nichts - der Busfahrer bestand auf die eisigen Temperaturen im Bus. Gut, dass ich nicht mal Socken eingepackt hatte und unter meinem dünnen Pulli nur ein Top anhatte.
Nach ca. 6 Stunden Busfahrt trennten uns nur noch 2 Stunden Fahrt mit der Fähre von 2 Tagen auf Karimun Jawa, wo wir jeden Tag ein recht straffes Programm hatten: Gegen halb 7 aufstehen, frühstücken, um 8 Uhr legte unser Island-Hopping-Boot ab, mit dem wir dann den ganzen Tag zu verschiedenen Inseln schipperten und unterwegs schnorcheln oder schwimmen gingen, am Strand chillen konnten, mittags leckeren Fisch beim BBQ aufgetischt bekamen, Sonnenuntergänge bestaunten und zig tausende Bilder machten (da stehn die Indos total drauf! Fast schlimmer als Japaner...).
Bei einem Zwischenstop hatten wir sogar die Möglichkeit mit Mini-Haien zu schwimmen. Wer mich kennt weiß, dass ich normalerweise kein Schisser bin, aber am Vortag war ich so tollpatschig und habe mir nen Finger sowie einen Zeh aufgerissen. Und Blut zieht die Viecher ja bekanntlich an... Maria und Amelie hatten das Problem aber nicht, weshalb sie sich todesmutig ins Haibecken stürzten.
Ich entschied mich dann doch lieber für die lustige Variante: Donut fahren! Ich hab geschrien wie am Spieß, aber Claudia, Amelie, Maria, Pauline und ich hatten viel Spaß und wurden am Ende von unserem leicht verrückten Fahrer hochkant aus dem Donut geschleudert (sehr zur Freude unserer Zuschauer^^).
Gegen Abend fand der Tag und im Prinzip der ganze Wochenendtrip dann noch einen schönen Abschluss am Strand mit Sonnenuntergang und erneutem Fotoshooting... ;)
Schön wars!
Sonntag, 20. April 2014
Gilis - Schnorcheln im Paradies
Die Klausuren waren glücklicherweise schon nach 1 Woche geschrieben, weshalb Maria und ich in der zweiten Woche frei hatten!
Und hier in Indonesien gilt immer:
Keine Vorlesung oder Klausur = URLAUB !!! :)
Also buchten wir uns zwei Tickets nach Bali, wo wir den ersten Tag mit nem Roller noch nen Tagesausflug nach Ubud gemacht haben (war ganz nett^^) und unsere Weiterreise auf die Gili-Inseln organisiert haben. In Indonesien zählt stets: Verhandeln! Das gilt sowohl für eine Übernachtung im Homestay (IDR 90.000 anstatt IDR 130.000), als auch bei der Rollervermietung (immerhin nen kleinen Rabatt von IDR 50.000 auf IDR 40.000 rausgehandelt) oder beim Kauf des Fastboat-Tickets von Padang Bai-Bali auf die Gilis.
[Übrigens: Laut aktuellem Kurs sind IDR 16.000 ungefähr 1 Euro.]
Der Rezeptionist unseres Homestays in Kuta-Bali rief sofort einen Kumpel an, als wir erwähnten, dass wir noch ein Fastboat-Ticket brauchten, und nach nicht mal 10 Minuten hatten wir die Überfahrt organisiert. Man muss allerdings teilweise ganz schön aufpassen, dass die Indos einen nicht über den Tisch ziehen, was sie gerade bei uns "Bule" - das heißt Ausländer - gerne und oft versuchen. Der Kumpel wollte erst 1,2 Mio. IDR für ein Return-Ticket. Am Ende bekamen wir 2 für den Preis.
Ubud war ganz schön, ist eine recht nette Stadt mit vielen Tempeln, einem tropischen und toll angelegten Affenpark und (leider) vielen Touris. Aufgrund des Wetters konnten wirs nicht den ganzen Tag in der Stadt aushalten, weshalb wir nachmittags noch nen Abstecher an den Strand in Sanur gemacht haben.
Abends wieder in Kuta-Bali angekommen, haben Maria und ich uns mit Sarah getroffen, einer Französin, die auch mit uns an der UGM studiert. Zufällig hatten wir genau den gleichen Plan und dieselben Flüge gebucht, weshalb wir in der Woche einige Male was zusammen unternommen haben.
Mittwoch früh wurden wir um 7 Uhr morgens mit dem Bus abgeholt und nach Padang Bai gebracht, von wo aus das Fastboat nach knapp 2 Stunden auf Gili Trawangan anlegte. Die "Gilis" bestehen aus 3 Inseln, die bei Schnorchlern, Tauchern und Chillern sehr beliebt sind: Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air. Gili T ist sozusagen die Partyinsel mit den meisten Bars und Restaurants und 2 Geldautomaten, Gili Meno hat uns am besten gefallen aufgrund des schönen Strandes und der Ruhe, und Gili Air war auch toll, jedoch ein bisschen zu ruhig schon und außer am Strand liegen geht da auch nix. Während der 4 Tage, die wir auf den Gilis verbrachten, hatten wir unser "Lager" in dem schön ruhigen und echt tollen Homestay "Koi", mit super leckeren Ananas- oder Bananen-Pancakes zum Frühstück, gemütlichen Betten und für indonesische Verhältnisse sauberem und ordentlichen Bad, sowie eine kleine Veranda zum Chillen. Für runtergehandelte 4 Euro die Nacht war es wirklich mehr als okay ;)
Die Zeit verbrachten Maria und ich mit Schwimmen, unsere Luxuskörper in der Sonne bräunen lassen, Schnorcheln und Schlafen. Abends haben wir uns meist mit Sarah zum Essen und auf nen Drink getroffen, entweder in ein gemütliches Restaurant am Strand oder zum Nachtmarkt am Hafen, wo einige Warungs frischen Fisch, Fleisch, Gemüse und andere selbstgekochte Leckereien unter die Menge brachten. Danach gings dann immer noch in irgendne Bar auf ein Bier oder nen Cocktail, wo wir vorallem an Marias Geburtstag am Freitag sehr nette und witzige Leute aus Deutschland und Schweden kennengelernt haben :) Da momentan Nebensaison ist, war es zum Glück überall nicht so überlaufen, man hatte genügend Platz am Strand und hat sich nicht komplett als Touri gefühlt, also es war auf jeden Fall sehr angenehm!
An einem Tag haben Sarah, Maria und ich eine Schnorcheltour gebucht, bei der man 6 Stunden lang mit ca. 20 anderen Leuten in einem Boot zu verschiedenen Schnorchelspots bei allen 3 Inseln gebracht wurde. Nachdem wir einige Riesen-Schildkröten gesichtet hatten, durften wir beim nächsten Stop Fische mit Brot füttern, beim Mittagessen auf Gili Air leckeres Nasi Goreng und Mie Goreng verspeisen und uns dann mit vollem Magen nochmals auf das Boot begeben, um noch mehr bunte/schöne/kleine/große/lange/kurze/dicke/dünne/gestreifte/gepunktete Fische zu bestaunen. Hat sich total gelohnt! :)
Was ich ziemlich gut fand war, dass es auf den 3 Gilis keine Roller und Autos gibt. Klar, bisschen schwierig die mit den teilweise sehr klapprigen Booten vom Festland rüber zu transportieren. Die Luft war total rein und sauber (ganz im Gegenteil zur Luft in Yogya...^^). Auf den Gilis benutzt man entweder das Fahrrad, Kutschen oder geht zu Fuß.
Total entspannt und im Chill-Modus gings dann am Sonntag wieder nach Bali, wo wir den letzten Abend nochmals in Kuta-Bali verbrachten. Nachdem wir uns die Bäuche beim Buffet im Sky Garden für nichtmal 4 Euro inklusive Free Flow Bier vollgeschlagen haben, wollten wir EIGENTLICH nur ein kleines Nickerchen machen und dann noch ne Runde um die Häuser ziehen und in ein paar Clubs gehen. Das geht ja in Yogya nicht so richtig. Daraus wurde dann leider nichts, da wir zwei alten Weiber von 21-1.30 Uhr geschlafen haben und uns dann erst gegen kurz vor 3 Uhr morgens dazu aufraffen konnten, doch noch was zu unternehmen. Für ne Weile gings dann noch in nen Club, bevor wir dann gegen 6 Uhr zum Flughafen los sind und ein paar Stunden später wieder "daheim" in Yogya waren.
Und hier in Indonesien gilt immer:
Keine Vorlesung oder Klausur = URLAUB !!! :)
Also buchten wir uns zwei Tickets nach Bali, wo wir den ersten Tag mit nem Roller noch nen Tagesausflug nach Ubud gemacht haben (war ganz nett^^) und unsere Weiterreise auf die Gili-Inseln organisiert haben. In Indonesien zählt stets: Verhandeln! Das gilt sowohl für eine Übernachtung im Homestay (IDR 90.000 anstatt IDR 130.000), als auch bei der Rollervermietung (immerhin nen kleinen Rabatt von IDR 50.000 auf IDR 40.000 rausgehandelt) oder beim Kauf des Fastboat-Tickets von Padang Bai-Bali auf die Gilis.
[Übrigens: Laut aktuellem Kurs sind IDR 16.000 ungefähr 1 Euro.]
Der Rezeptionist unseres Homestays in Kuta-Bali rief sofort einen Kumpel an, als wir erwähnten, dass wir noch ein Fastboat-Ticket brauchten, und nach nicht mal 10 Minuten hatten wir die Überfahrt organisiert. Man muss allerdings teilweise ganz schön aufpassen, dass die Indos einen nicht über den Tisch ziehen, was sie gerade bei uns "Bule" - das heißt Ausländer - gerne und oft versuchen. Der Kumpel wollte erst 1,2 Mio. IDR für ein Return-Ticket. Am Ende bekamen wir 2 für den Preis.
Ubud war ganz schön, ist eine recht nette Stadt mit vielen Tempeln, einem tropischen und toll angelegten Affenpark und (leider) vielen Touris. Aufgrund des Wetters konnten wirs nicht den ganzen Tag in der Stadt aushalten, weshalb wir nachmittags noch nen Abstecher an den Strand in Sanur gemacht haben.
Mittwoch früh wurden wir um 7 Uhr morgens mit dem Bus abgeholt und nach Padang Bai gebracht, von wo aus das Fastboat nach knapp 2 Stunden auf Gili Trawangan anlegte. Die "Gilis" bestehen aus 3 Inseln, die bei Schnorchlern, Tauchern und Chillern sehr beliebt sind: Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air. Gili T ist sozusagen die Partyinsel mit den meisten Bars und Restaurants und 2 Geldautomaten, Gili Meno hat uns am besten gefallen aufgrund des schönen Strandes und der Ruhe, und Gili Air war auch toll, jedoch ein bisschen zu ruhig schon und außer am Strand liegen geht da auch nix. Während der 4 Tage, die wir auf den Gilis verbrachten, hatten wir unser "Lager" in dem schön ruhigen und echt tollen Homestay "Koi", mit super leckeren Ananas- oder Bananen-Pancakes zum Frühstück, gemütlichen Betten und für indonesische Verhältnisse sauberem und ordentlichen Bad, sowie eine kleine Veranda zum Chillen. Für runtergehandelte 4 Euro die Nacht war es wirklich mehr als okay ;)
Die Zeit verbrachten Maria und ich mit Schwimmen, unsere Luxuskörper in der Sonne bräunen lassen, Schnorcheln und Schlafen. Abends haben wir uns meist mit Sarah zum Essen und auf nen Drink getroffen, entweder in ein gemütliches Restaurant am Strand oder zum Nachtmarkt am Hafen, wo einige Warungs frischen Fisch, Fleisch, Gemüse und andere selbstgekochte Leckereien unter die Menge brachten. Danach gings dann immer noch in irgendne Bar auf ein Bier oder nen Cocktail, wo wir vorallem an Marias Geburtstag am Freitag sehr nette und witzige Leute aus Deutschland und Schweden kennengelernt haben :) Da momentan Nebensaison ist, war es zum Glück überall nicht so überlaufen, man hatte genügend Platz am Strand und hat sich nicht komplett als Touri gefühlt, also es war auf jeden Fall sehr angenehm!
An einem Tag haben Sarah, Maria und ich eine Schnorcheltour gebucht, bei der man 6 Stunden lang mit ca. 20 anderen Leuten in einem Boot zu verschiedenen Schnorchelspots bei allen 3 Inseln gebracht wurde. Nachdem wir einige Riesen-Schildkröten gesichtet hatten, durften wir beim nächsten Stop Fische mit Brot füttern, beim Mittagessen auf Gili Air leckeres Nasi Goreng und Mie Goreng verspeisen und uns dann mit vollem Magen nochmals auf das Boot begeben, um noch mehr bunte/schöne/kleine/große/lange/kurze/dicke/dünne/gestreifte/gepunktete Fische zu bestaunen. Hat sich total gelohnt! :)
In der Nähe unseres Homestays gabs sogar nen Aldi! Heimatgefühle <3 (Obwohl es ungefähr 0 Artikel zu kaufen gab, die man bei uns im Aldi findet... Egal, das Schild selber fanden wir schon cool.)
Im Inneren der Insel sah es teilweise leider nicht so schön aus wie am Strand. Überall liegt Müll herum, Frauen hängen ihre Wäsche mitten auf der Straße auf, da sie zuhause keinen Platz dazu haben.
Was ich ziemlich gut fand war, dass es auf den 3 Gilis keine Roller und Autos gibt. Klar, bisschen schwierig die mit den teilweise sehr klapprigen Booten vom Festland rüber zu transportieren. Die Luft war total rein und sauber (ganz im Gegenteil zur Luft in Yogya...^^). Auf den Gilis benutzt man entweder das Fahrrad, Kutschen oder geht zu Fuß.
Mit dem Fastboat gings dann nach 4 Tagen Gilis wieder zurück nach Bali.
Total entspannt und im Chill-Modus gings dann am Sonntag wieder nach Bali, wo wir den letzten Abend nochmals in Kuta-Bali verbrachten. Nachdem wir uns die Bäuche beim Buffet im Sky Garden für nichtmal 4 Euro inklusive Free Flow Bier vollgeschlagen haben, wollten wir EIGENTLICH nur ein kleines Nickerchen machen und dann noch ne Runde um die Häuser ziehen und in ein paar Clubs gehen. Das geht ja in Yogya nicht so richtig. Daraus wurde dann leider nichts, da wir zwei alten Weiber von 21-1.30 Uhr geschlafen haben und uns dann erst gegen kurz vor 3 Uhr morgens dazu aufraffen konnten, doch noch was zu unternehmen. Für ne Weile gings dann noch in nen Club, bevor wir dann gegen 6 Uhr zum Flughafen los sind und ein paar Stunden später wieder "daheim" in Yogya waren.
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